Freitag, 27.01.2012




Peres in Davos

Präsident Shimon Peres hat am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesprochen. Auf einem Panel, an dem auch der Ministerpräsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Salam Fayyad teilnahm, lobte der Präsident die palästinensischen Fortschritte im Statebuilding.

Peres trat weiterhin für eine Fortsetzung der Verhandlungen ein. Dem widersprach dagegen Fayyad, der den Prozess für gescheitert erklärte.


Fayyad und Peres in Davos (Foto: AFP)

Die einzige Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt seien zwei Staaten für zwei Völker, so Peres, der in seiner späteren Rede vor allem vor der Bedrohung durch den Iran warnte. Er forderte Europa auf, Teheran mit noch härteren Sanktionen zu belegen. Die internationale Gemeinschaft müsse dem iranischen Einfluss im Nahen Osten ein Ende setzen.

Der Präsident erklärte, der Iran habe den Gazastreifen in eine Basis für Raketenangriffe gegen Israel verwandelt und die durch den Iran unterstützte Hisbollah beinahe zur Zerstörung des Libanon geführt. Der Iran, so Peres, sei der einzige Staat der Welt, der offen zur Vernichtung eines anderen Landes – Israel – aufrufe.

(Ynet, 27.01.12)