Mittwoch, 04.04.2012




Meretz geht für Shabbat-Busse ans Oberste Gericht

Mitglieder der Partei Meretz haben sich am Mittwochmorgen an den Obersten Gerichtshof gewandt, um die Einführung von Linienbussen am Shabbat in Tel Aviv durchzusetzen.

Der Magistrat hatte mit Unterstützung von Bürgermeister Ron Huldai im Februar der Einführung zugestimmt, doch das Verkehrsministerium erklärte umgehend, eine Ausnahmegenehmigung für die Stadt stünde nicht zur Diskussion.


Warten auf den Buss am Shabbat (Foto: Ynet)

In ihrer Eingabe beim Obersten Gerichtshof argumentieren nun die Meretz-Mitglieder, die Weigerung Katz´, eine Ausnahme auch nur in Erwägung zu ziehen, sei nicht rechtens.

Sie erklären, 40% der Einwohner von Tel Aviv-Jaffa hätten keinen Privatwagen, und 35.000 Einwohner der Stadt seien nicht jüdisch. Darüber hinaus sei die Einrichtung von Bussen am Shabbat auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

(Jerusalem Post, 04.04.12)