Dienstag, 04.12.2007




Israelisches Kleinkind erhält Herzspende in Berlin

Dem israelischen Kleinkind Roi Duntz ist in Berlin ein Herz implantiert worden. Der Dreieinhalbjährige hatte bereits ein Jahr mit einem künstlichen Herz gelebt, das in einem Koffer aufgehoben war.


Foto: Gad Lahad

Nachdem sich sein Zustand stabilisiert hatte, wurde Roi im Januar gemeinsam mit seinen Eltern nach Berlin geflogen, wo sich das weltweit einzige Krankenhaus befindet, das sich auf künstliche Herzen bei Kindern spezialisiert hat. Vor zwei Wochen kam dann die gute Nachricht, dass man eine Herzspende für ihn gefunden habe. Die Transplantation verlief trotz der zahlreichen Risiken erfolgreich, und derzeit kommt der Junge wieder zu Kräften. In einigen Wochen wird er voraussichtlich nach Israel zurückkehren und ein neues, gesundes Leben beginnen können.

(Yedioth Ahronot, 02.12.07)