Mittwoch, 19.12.2007




Raketen- und Mörserfeuer aus Gaza

Die Raketenangriffe auf den westlichen Negev haben in den vergangenen zwei Wochen zugenommen. Allein vom 1. bis zum 15. Dezember wurden 66 Raketeneinschläge identifiziert (im Vergleich zu 65 während des ganzen Novembers). Seit der Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen ist es zu insgesamt 415 Einschlägen auf israelischem Territorium gekommen.

Die meisten Raketen wurden zwischen dem 12. und dem 14. Dezember auf die südisraelische Kleinstadt Sderot und Umgebung abgefeuert, wobei allein am 12. Dezember 26 Einschläge verzeichnet wurden.  Am 13. Dezember wurde eine Frau schwer verletzt, als eine Rakete ihr Haus traf. Für den Großteil der Angriffe zeichnete der Islamische Jihad verantwortlich, für den Rest die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden der Fatah und die sog. Volkswiderstandskomitees.

Auch der Mörsergranatenbeschuss ging unaufhörlich weiter. Innerhalb der ersten zwei Dezemberwochen schlugen 68 Bomben ein (im Vergleich zu 100 im gesamten November).

(Außenministerium des Staates Israel, 18.12.07)

Gestern Nacht erlitten sechs israelische Soldatinnen einen Schock, als eine Kassam-Rakete bei ihrer Basis nahe dem Kibbutz Zikim einschlug. Bereits vor drei Monaten war eine Rakete direkt in der Basis gelandet, wobei 67 Soldaten verletzt wurden.

(Yedioth Ahronot, 19.12.07)