Mittwoch, 15.08.2012




Weltweiter Jihad hat sich mit Unterstützung al-Qaidas im Sinai festgesetzt

Terroristen des weltweiten Jihad, die aus dem Gazastreifen und dem Sinai aus agieren, streben danach, die Halbinsel Sinai in einen Schauplatz intensiver Aktivitäten des Jihad zu verwandeln. Dabei können sie auf logistische Unterstützung aus Ländern wie Libyen, dem Sudan und dem Irak zählen. Dies geht aus einem Bericht des „Israeli Intelligence and Heritage Commemoration Center“ hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Dem Bericht zufolge ist etwa der Anschlag am Grenzübergang Kerem Shalom ein Ausdruck der Versuche des weltweiten Jihad, Anschläge gegen Israel über den Sinai auszuführen. Dabei würden die Anarchie und das Chaos ausgenutzt, die zurzeit im Sinai herrschten. Unterstützt würden die Terroristen dabei von Aiman al-Zawahiri, dem Nachfolger Osama bin Ladens bei al-Qaida.

„Die palästinensischen Terrororganisationen im Gazastreifen haben Zugang zu organisierten Beduinen im Sinai, die sich selbst mit den Zielen des weltweiten Jihad identifizieren. Die Beduinen haben sowohl finanzielle als auch ideologische Motive“, heißt es in dem Bericht.

Auch für die Aktivitäten der Hamas biete der Sinai eine Ausgangsbasis, erklärt der Bericht weiter.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.08.12)