Mittwoch, 22.08.2012




Netanyahu verurteilt rassistische Gewaltakte vom Wochenende

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag ein Dokument unterzeichnet, das die Integration äthiopischer Juden in die israelische Gesellschaft und Wirtschaft fördern und Diskriminierung verhindern soll.

Bei der Unterzeichnung erklärte er zu dem versuchten Lynchmord, der sich am Wochenende in Jerusalem ereignet  hatte:

„Im Staat Israel wird Rassismus nicht toleriert; wir sind auch nicht bereit, die Kombination aus Rassismus und Gewalt zu tolerieren. Ich habe gerade mit dem Direktor des Hadassah-Krankenhauses gesprochen und mich nach dem Zustand der Opfer dieses schrecklichen Vorfalls in Jerusalem erkundigt.

Dies ist etwas, das wir nicht akzeptieren können – nicht als Juden und nicht als Israelis. Dies ist nicht unser Weg, es steht unserem Weg entgegen, und wir verurteilen es in Wort und Tat. Wir werden die Verantwortlichen für diesen verwerflichen Vorfall schnell der Gerechtigkeit zuführen. Wir sagen es so klar wie deutlich: Der Staat Israel ist ein demokratischer und aufgeklärter Staat, in dem, wenn solche Taten verübt werden, der gesamte Staat und alle seine Führer gegen ein solches Phänomen zusammenstehen, und das werden wir auch weiterhin tun. Dies ist es, was uns von unserer Umgebung unterscheidet, und es wird uns weiterhin unterscheiden. Ich hoffe, dass sich eines Tages auch unsere Umgebung in dieser Hinsicht ändert. Doch wir werden weiterhin vollständig Rassismus und Gewalt entgegenstehen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 21.08.12)