Donnerstag, 13.09.2012




Die Wiederauferstehung des Kishon
Jahrelang galt der Kishon als der am stärksten verschmutzte Fluss Israels. Nun ist das Gewässer wieder zu neuem Leben erwacht.


3.000 Kormorane leben wieder am Kishon (Foto: Haaretz)

In den letzten zehn Jahren ist die Verschmutzungsrate des Flusses um 90% gesunken, hält ein kürzlich veröffentlichter Bericht fest. Und auch, wenn die Qualität nach wie vor nicht ausreichend ist, um Wassersport zu gestatten, so ist die wiederkehrende Fauna doch ein Beweis dafür, wie viel sich bereits getan hat: 13 Fischarten leben inzwischen wieder im Fluss, 50 Vogelarten siedeln an seinen Ufern. Die Flussbehörde hat außerdem begonnen, Weichschildkröten anzusiedeln.

(Haaretz, 13.09.12)