Montag, 19.11.2012




Stellungnahme der Botschaft zur Erklärung der evangelischen und katholischen Kirche

Zur Erklärung der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland zur gegenwärtigen Lage im Nahen Osten erklärt die Botschaft des Staates Israel in Berlin:

„Die Erklärung der Kirchen ist wichtig. Wir möchten darauf hinweisen, dass Israel alles in seiner Macht stehende tut, um die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen. Die Hamas dagegen gefährdet nicht nur die eigene Bevölkerung, indem sie bevorzugt aus Wohngebieten schießt, sondern richtet ihre Angriffe auch gezielt gegen die israelische Zivilbevölkerung.

Die Terrororganisation Hamas schießt seit Tagen ohne Unterlass Raketen auf Israel. Dass sie bevorzugt aus Wohngebieten schießt, ist etwa auf diesem von der Hamas gedrehten Video zu sehen: http://bit.ly/XVuvI1  Die eigene Zivilbevölkerung wird damit zu menschlichen Schutzschilden gemacht.

Israel ist bemüht,  Opfer in der palästinensischen Zivilbevölkerung zu verhindern. Zu diesem Zweck warf die israelische Armee Tausende Flugblätter über dem Gazastreifen ab, in dem sie die Zivilbevölkerung aufforderte, sich zu ihrem eigenen Schutz nicht in der Nähe von Hamas-Aktivisten oder -Einrichtungen aufzuhalten. Das Originalflugblatt sehen sie hier http://on.fb.me/Wp5T9V  , eine übersetzte Version hier http://on.fb.me/TMjBwG .

Israel überstellt trotz des Raketenhagels aus dem Gazastreifen weiterhin Waren in den Gazastreifen, um die Versorgung der Bewohner dort zu gewährleisten. Gestern überquerten 64 Lastwagen mit Nahrungsmitteln und 16 Lastwagen mit medizinischem Material die Grenze von Israel zum Gazastreifen. 26 Patienten, die medizinisch versorgt werden mussten, reisten zur Behandlung vom Gazastreifen nach Israel ein. Umfassende Informationen zu den israelischen Aktivitäten zur Unterstützung der Bevölkerung im Gazastreifen finden sich hier http://bit.ly/TTqUoC  
 
Gleichzeitig werden selbstverständlich weiterhin Palästinenser aus dem Gazastreifen in israelischen Krankenhäusern behandelt – die Therapien und Operationen, denen sich die Patienten unterziehen, sind häufig über Monate geplant und werden fortgesetzt. Einen Artikel dazu finden Sie hier: http://bit.ly/JPGazaPatienten