Mittwoch, 09.01.2013




Schnee, Regen und Sturm

Und weiter hält der Sturm Israel in Atem – wenn auch mittlerweile mit weit winterlicherem Antlitz.

Auf dem Hermon und in Safed fiel bereits über Nacht Schnee, auf dem Hermon lag er um acht Uhr morgens bereits einen Meter hoch. Gegen Mittag begann es in Nazareth zu schneien, der Schnee blieb jedoch nicht liegen.


Schneefreuden in Safed (Foto: Haaretz)

In Bat Chefer im Nordosten wurden in der Nacht etwa 300 Häuser geräumt, nachdem dort eine Flutmauer eingestürzt war. In Chadera erlebten in der Nacht und am Morgen mehrere Tausend Haushalte einen mehrstündigen Stromausfall. Bis zum Mittag blieben immer noch etwa 2.000 Haushalte ohne Strom.

Die Schnellstraße Ayalon im Großraum Tel Aviv ist wieder geöffnet, jedoch gibt es weiterhin Ausfälle und Änderungen im Bahnverkehr.

Da auch für Jerusalem Schnee angekündigt war, hatten die Gerichte ab elf Uhr vormittags nur noch einen Notfalldienst.

Etwa ab elf begann es auch tatsächlich, in Jerusalem zu schneien.

Seit Beginn des Sturms am Sonntag wurden etwa 70 Menschen vom Roten Davidstern behandelt, die aufgrund des Wetters Verletzungen erlitten hatten. 285 Menschen wurden außerdem bei Verkehrsunfällen verletzt und drei weitere getötet.

(Haaretz, 09.01.13)