Mittwoch, 09.01.2013




Hilfe für Äthiopien

Ein Jahr lang haben sich die Studierenden aus Beer Sheva vorbereitet – jetzt ist es soweit: Eine Gruppe ist nach Äthiopien gereist, um dort den Kampf gegen Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria zu unterstützen, die in westlichen Ländern bereits so gut wie ausgestorben sind – und AIDS, das in vielen Ländern Afrikas immer noch epidemische Ausmaße hat.


Teilnehmer der Delegation und äthiopische Partner (Foto: Universität Beer Sheva)

Die Delegation, die nun nach Äthiopien gereist ist, geht zurück auf die Initiative von Nitzan Kimmelmann und Matan Friedman – zweier Studierender der Ben Gurion-Universität des Negev. Geleitet wurde sie von Professor Zvi Bentwich und durchgeführt von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften mit Unterstützung unter anderem des israelischen Außenministeriums.

In Äthiopien nun konnten die Studierenden das Wissen anwenden, das sie in einem einjährigen Vorbereitungskurs erworben hatten. Konkret ging es einerseits um medizinische Behandlungen und das Verabreichen von Medikamenten, vor allem aber um das, was unter der Überschrift „Health Education“ zusammengefasst wird.

Das Programm, das zunächst nur in der Stadt Makele durchgeführt werden sollte, wird nun zunächst auf die gesamte Provinz Tigray ausgeweitet. Später soll es das Programm landesweit implementiert werden.

(Nocamels, 08.01.13)