Montag, 11.03.2013




Peres setzt EU-Reise in Paris fort

Präsident Shimon Peres hat seine EU-Reise fortgesetzt und ist am Freitag in Paris eingetroffen.

Dort traf er zunächst mit dem Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria, zusammen. Im Hauptquartier der Organisation präsentierte er eine neue Wirtschaftsinitiative zur Gründung einer internationalen Organisation, die führende globale Firmen für Investitionen im Nahen Osten und Entwicklungsländern begeistern soll.

Präsident Peres erklärte, die Hauptprobleme im Nahen Osten seien Instabilität, Terrorismus und Arbeitslosigkeit.

Der Präsident betonte: „Der Staat Israel ist ein Beispiel dafür, dass der Schlüssel zu Wohlstand und wirtschaftlicher Unabhängigkeit nicht in Bodenschätzen liegt, sondern in der Investition in Technologien und Hightech.“

Generalsekretär Gurria sagte: „Israel leistet einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der OECD. Sein Know-how bei Schlüsselthemen für unsere Volkswirtschaften, wie Wassermanagement, Cleantech und Unternehmertum macht in vielen Ländern Schule.“

Am Samstagabend, dem Vorabend der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Terroranschlages auf eine jüdische Schule in Toulouse vor einem Jahr, kam Präsident Peres mit führenden Köpfen der jüdischen Gemeinde in Frankreich und einer Delegation von Imamen zusammen.


Die Delegation der Imame und Präsident Peres (Foto: GPO)

Der Präsident zeigte sich beeindruckt von der Unterstützung Israels durch die Imame, sowie ihre Toleranz gegenüber anderen Religionen und ihrer deutlichen Haltung gegen den Terror.

Die Vertreter der jüdischen Gemeinde erzählten Peres, wie sie während des vergangen Jahres versuchten, das Trauma des Terroranschlags zu bewältigen.

(Präsidialamt, 08./10.03.13)