Montag, 21.01.2008




Stromlieferung nach Gaza geht weiter

In Reaktion auf Nachfragen der Medien in Bezug auf Stromausfälle im Gaza-Streifen hat der Sprecher des israelischen Außenministeriums am Sonntagabend (20.01.) das Folgende mitgeteilt:

Die Elektrizitätsversorgung Gazas von israelischen und ägyptischen Stromnetzen (124 bzw. 17 MW) ist ununterbrochen fortgeführt worden. Diese 141 MW Strom stellen drei Viertel des Elektrizitätsbedarfs Gazas dar.

Während die Treibstofflieferungen aus Israel in den Gaza-Streifen aufgrund der Raketenangriffe der Hamas in der Tat reduziert worden sind, ist die Umlenkung dieses Treibstoffes von für die Haushalte gedachten Stromgeneratoren zu anderen Zwecken allein die Entscheidung der Hamas – die offensichtlich im Rahmen von Medien- und Propagandaerwägungen gefällt worden ist.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Treibstoffversorgung der Raketenproduktionsindustrie der Hamas unvermindert weiter geht, während die Bevölkerung des Gaza-Streifens im Dunkeln sitzt.

Die Proklamierung einer humanitären Krise durch die Hamas ist ebenfalls stark übertrieben. Es existiert kein Mangel an Grundnahrungsmitteln, und Patienten aus dem Gaza-Streifen, die der Behandlung in israelischen Krankenhäusern bedürfen, reisen zu diesem Zweck weiterhin nach Israel ein.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.01.08)