Montag, 15.04.2013




Gedenken an die gefallenen Soldaten und Opfer des Terrorismus

Gestern Abend begann der Gedenktag Jom HaSikaron. Er ist der Erinnerung an die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer des gegen Israel gerichteten Terrorismus gewidmet. 25.578 Menschen sind seit Errichtung der ersten Yishuvim 1860 Opfer von Krieg und Terrorismus geworden. 92 Namen mussten seit dem letzten Jom HaSikaron der Liste der Gefallenen zugefügt werden. Der Tag endet mit Sonnenuntergang heute Abend. Dies markiert den Beginn der Feierlichkeiten zum 65. Unabhängigkeitstag Israel.

Weitere Informationen zum Tag finden Sie hier: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/Feiertage/Pages/Gedenktag-fuer-die-Gefallenen.aspx

Zur Eröffnungsveranstaltung des Gedenktags für die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, Jom HaSikaron, sagte Präsident Shimon Peres:

Liebe Familien,
wir wissen, dass es keinen Trost gibt für jemanden, der einen Sohn, einen Ehemann, einen Vater, einen Bruder verloren hat. Dass wir niemanden ersetzen können, der von uns gegangen ist. Aber vielleicht tröstet es, zu wissen, dass wir – Eure Familie, Eure Freunde – immer an sie denken und ihre Gesichter nie aus den Bildern des Lebens verschwinden werden.


Ministerpräsident Netanyahu bei der Gedenkveranstaltung in Yad LaBanim (Foto: Amt des Ministerpräsidenten)

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte:

Wir senken unser Haupt vor der Flagge und gedenken der 23.085 Soldaten, die während israelischer Militäreinsätze ihr Leben gelassen haben. Juden, Drusen, Christen, Muslime, Beduinen, Tscherkessen – Israels gefallene Soldaten kommen aus allen Teilen der israelischen Gesellschaft. Wir schätzen den unbeschreiblichen Einsatz der gefallenen Soldaten und es gibt keine größere Gleichheit, als gemeinsam an der Front zu kämpfen und sein Leben zu opfern, damit wir leben können.
[…]
Auch meine Familie hat – wie Sie – einen Preis für Israels Unabhängigkeit bezahlt. Auch ich habe die Qual des Verlustes und der Abwesenheit, den Schrei des Herzens, erlebt. Mein Trost, unser Trost, ist, dass unsere Söhne und Töchter, Mütter und Väter, Brüder und Schwestern, nicht umsonst gefallen sind. Dank ihrer sind wir freie Menschen in unserem eigenen Land.

(Amt des Präsidenten/ Amt des Ministerpräsidenten, 14.04.13)