Freitag, 21.06.2013




Geistig verwirrter Mann an der Klagemauer erschossen

In der öffentlichen Toilette an der Klagemauer wurde am Freitagmorgen ein Mann von einem zivilen Sicherheitsbeamten erschossen, der sicher war, durch seine Schüsse einen Anschlag zu verhindern. Er sagte, der Mann in der Toilette habe „Allahu Akbar“ gerufen und etwas aus seiner Tasche gezogen.


Die Klagemauer (Foto: Golasso)

Polizeisprecher Micky Rosenfeld teilte mit, der Sicherheitsbeamte habe daraufhin mit seiner Waffe Schüsse auf den Mann abgegeben. Rettungskräfte, die zum Tatort kamen, konnten lediglich den Tod des Mannes feststellen.

Der Erschossene war Medienberichten zufolge ein 45-jähriger jüdischer Mann, der sich seit einigen Jahren häufig an der Klagemauer aufhielt und sich immer seltsam benommen habe. Dem Sicherheitsoffizier war er allerdings noch nicht bekannt.

Der Rabbiner der Klagemauer, Shmuel Rabinovitch, drückte sein größtes Bedauern über den Vorfall aus, der eine schreckliche Tragödie sei.

(Ynet, 21.06.13)