Dienstag, 25.06.2013




Netanyahu trifft georgischen Amtskollegen

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Montag in seinem Amtssitz in Jerusalem seinen georgischen Amtskollegen Bidzina Ivanishvilli empfangen.


Die Ministerpräsidenten Ivanishvilli und Netanyahu (Foto: GPO)

Vor dem Treffen erklärte Netanyahu, das Treffen werde „ein wichtiger Schritt bei der Fortsetzung der hervorragenden Beziehungen zwischen Georgien und Israel sein. Wir möchten diese Beziehungen auf allen Feldern ausweiten – im Handel, in der Landwirtschaft, im Kulturaustausch, und auch in der Stärkung der menschlichen Brücke, die unsere beiden Gesellschaften verbindet. In Israel gibt es eine stolze Gemeinde georgischer Juden."

Netanyahu äußerte sich auch zu möglichen Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und sagte:

"Unsere große Hoffnung ist der Frieden, ein echter Frieden, den man nur durch direkte Gespräche ohne Vorbedingungen erreichen kann. Wir sind bereit, solche Verhandlungen aufzunehmen. Ich hoffe, dass die Palästinenser ebenfalls dazu bereit sind. Ich muss sagen, dass es nicht unser Ziel, nur ein Häkchen hinter die Aufnahme von Gesprächen setzen. Unser Ziel ist es, dauerhafte Gespräche zu führen, um zu versuchen, alle Themen anzugehen und zu einer Einigung zu kommen, die eine Lösung für die wichtigen Themen des Konflikts bieten wird.“

Ivanishvilli dankte zunächst Netanyahu für die Einladung nach Israel und erklärte dann: „Wir alle sind uns bewusst, dass die Freundschaft zwischen dem georgischen Volk und dem jüdischen Volk bereits seit mehreren hundert Jahren besteht. […]

Selbstverständlich ist der Kampf gegen den Terror ein Thema von größter Wichtigkeit […]. Israel ist ein Staat, dem echter und nachhaltiger Frieden zusteht.

Wir werden unser Bestes tun, um die Kooperation und die Verhandlungen mit dem israelischen Ministerpräsidenten zu den Wirtschaftsthemen fortzusetzen, und ich denke, dass es uns gelingen wird, die Kooperation zwischen uns noch stärker zu festigen und zu vertiefen.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 25.06.13)