Donnerstag, 10.10.2013




Israel in Rostock

Ein Meer mit Sandstrand bietet Rostock genauso wie Tel Aviv. An den Temperaturen müsste noch etwas gearbeitet werden. Trotzdem kamen am Montag gut 170 Schülerinnen und Schüler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern in die Hansestadt, um einen Tag lang Israel-Luft zu schnuppern.

Unter dem Motto „Israel – anders kennen lernen“ wurde unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Erwin Sellering in Seminaren und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion Israels unterschiedlichste Facetten aufgezeigt.


Schüler verfolgen gespannt die Podiumsdiskussion

Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler vom Rektor der Universität Rostock, Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck sowie der Präsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider. „Nutzen Sie die Gelegenheit, ihr Bild von Israel an diesem Tag zu erweitern und sich anderen Kulturen zu öffnen“, sagte die Landtagspräsidentin während ihrer Begrüßung.

In den nachfolgenden Seminarblöcken beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit den Themen Jugendkultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Religionen in Israel sowie mit den Erlebnissen einer jungen Freiwilligen aus Deutschland in Israel.


Podium mit Elisa Pauline Skiba, Justizministerin Kuder und Botschafter Hadas-Handelsman (von rechts nach links).

Höhepunkt des Tages war eine Podiumsdiskussion zwischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, der Justizministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Uta-Maria Kuder sowie Elisa Pauline Skiba, Schülerin am Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim. Die Justizministerin betonte die Weltoffenheit Israels: „Mecklenburg-Vorpommern kann noch viel von Israel lernen – vor allem bei der Integration.“ Und Elisa Skiba stellte nach ihrem Aufenthalt in Israel fest, dass „die Jugendlichen dort gar nicht so anders sind als wir. Nur wahnsinnig unpünktlich sind sie und haben einen sehr schwarzen Humor.“ Aussagen, die Lust auf den Besuch in Israel machen. Der Botschafter unterstützte die Idee von mehr Begegnungen: „Es gibt schon eine gute Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Israel und meiner Meinung nach schlummert hier ein riesiges Potenzial.“ Dieses Potenzial gilt es nun auszubauen, was die Justizministerin auch im Namen der Landesregierung unterstützt, „vor allem bei Schulpartnerschaften“.

Der Projekttag wurde von der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, dem Bildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, dem Zentrum für deutsch-israelische Projekte Neustrelitz sowie der Botschaft des Staates Israel organisiert.

(Botschaft des Staates Israel, 10.10.13)

Die Botschaft des Staates Israel führt seit 2006 regelmäßig Projekttage "Israel – anders kennen lernen" auf Bundeslandebene durch. Weitere Informationen finden Sie hier: http://bit.ly/IsraeltageSite