Montag, 30.12.2013




Angriffe aus dem Libanon und Gazastreifen

In den vergangenen Tagen kam es an den Grenzen zum Gazastreifen und Libanon zu mehreren Angriffen, bei denen ein Mensch getötet wurde.

Am 24. Dezember wurde der israelische Zivilist Salah Shukri Abu Latyef (22) von einem palästinensischen Scharfschützen erschossen, als er am nördlichen Grenzzaun zum Gazastreifen Reparaturarbeiten durchführte. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) reagierten mit Luft- und Panzerangriffen auf terroristische Infrastruktur im Gazastreifen.

Am 26. Dezember schlugen zwei Raketen aus dem Gazastreifen in der Region Chof Ashkelon ein. Dabei wurde niemand verletzt. Die ZAHAL flog daraufhin Luftangriffe auf terroristische Infrastruktur im Gazastreifen.


Die israelisch-libanesische Grenze (Foto:IDF Spokesperson)

Am gestrigen Sonntagmorgen wurden fünf Raketen aus dem Libanon auf den Norden Israels abgefeuert. Eine der Raketen schlug nahe der Stadt Kiryat Shmona ein, die nur wenige Kilometer von der Grenze zum Libanon entfernt liegt. Niemand wurde bei den Angriffen verletzt. Israel reagierte mit Artilleriebeschuss auf die Stelle, von dem die Raketen abgeschossen worden waren. Israel reichte offizielle Beschwerde bei der Beobachtermission der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ein, deren Auftrag es unter anderem ist, Angriffe gegen Israel zu unterbinden.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte auf der wöchentlichen Kabinettsitzung zu den Raketenangriffen:

„Die ZAHAL haben heute schnell und konsequent auf das Raketenfeuer aus dem Libanon reagiert. Dies ist unser Grundsatz bei Angriffen aus dem Libanon genauso wie aus dem Gazastreifen. Wir werden energisch auf jeden Raketenbeschuss reagieren und, wenn nötig, vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Wir machen die libanesische Regierung für Beschuss, der aus ihrem Territorium kommt, verantwortlich.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte/ Büro des Ministerpräsidenten, 24./26./29.12.13)