Mittwoch, 06.02.2008




Livni trifft EU-Delegation

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Dienstag mit einer Delegation von 75 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus 30 Ländern getroffen, die gegenwärtig Israel besucht. Dabei äußerte Livni sich u.a. zum Selbstmordanschlag von Dimona und der iranischen Bedrohung.

„Gestern sind uns die Aktionen von Extremisten, die die Zivilbevölkerung in Israel ins Visier nehmen, einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt worden. Die internationale Gemeinschaft, die den Friedensprozess unterstützt, muss gleichzeitig die Legitimierung von Terrororganisationen verhindern – vor allen anderen die Hamas.“

„Der Iran ist das größte Hindernis in der Region. Das Land leugnet den Holocaust, ruft zur Zerstörung Israels auf und untergräbt die Stabilität der Region, indem sie auf substantielle Weise Terroristen unterstützt – mit Waffen, Training und Geld. Der Iran reichert weiter Uran an, und die unvermeidliche Schlussfolgerung aller internationalen Geheimdienstberichte – ungeachtet ihrer Verpackung – besteht darin, dass er auf dem Weg zur Erlangung von Atomwaffen ist. Der Iran kann gestoppt werden, und effektive Sanktionen durch die internationale Gemeinschaft, einschließlich Europas, werden dabei eine substantielle Hilfe sein.“

(Außenministerium des Staates Israel, 05.02.08)