Montag, 10.03.2008




25 israelische Araber in Terrorismus verwickelt

Laut Angaben der Allgemeinen Sicherheitsbehörde  (SHABAK) im Rahmen der jährlichen Geheimdiensteinschätzung waren im vergangenen Jahr 25 israelische Arbeiter in den Terrorismus verwickelt und für Terrororganisationen in den palästinensischen gebieten tätig.

Indes betrachtet der SHABAK die Chancen des Ausbruchs einer dritten ‚Intifada’ in den palästinensischen Gebieten grundsätzlich als gering. In seinem Bericht heißt es u.a.: „Wenn keine erheblichen Einschränkungen der israelischen Vereitelungsaktionen auferlegt werden, wird  das Ausmaß des Terrors auf dem gegenwärtigen Stand bleiben.“ Ein Vorfall auf dem Tempelanschlag oder eine Verletzung von Palästinensern in großem Umfang könne jedoch einen gewalttätigen Volksaufstand nach sich ziehen.

Trotz der Involvierung von 25 israelischen Arabern in Terroraktivitäten betont SHABAK-Chef Yuval Diskin, dass der Terror eine Randerscheinung innerhalb des israelisch-arabischen Sektors sei. Die Regierung solle den israelischen Arabern mehr Aufmerksamkeit widmen.

(Yedioth Ahronot, 09.03.08)