Mittwoch, 19.03.2008




Eröffnung des neuen Zentrums für Deutschlandstudien an der Hebräischen Universität
Am gestrigen Dienstag wurde im Beisein von Bildungs- und Forschungsministerin Dr. Annette Schavan und dem israelischen Erziehungsminister Professor Yuli Tamir das neue Zentrum für Deutschlandstudien an der Hebräischen Universität in Jerusalem eröffnet. In den Grußreden wurde auch vor dem Hintergrund der gleichzeitig stattfindenden deutsch-israelischen Regierungskonsultationen die besondere Bedeutung des Zentrums für die deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht hervorgehoben, sondern auch dessen Wichtigkeit für die geistige und kulturelle Verbindung der beiden Länder betont.

Das Zentrum in Jerusalem ist Teil eines weltweiten, vom DAAD geförderten Netzwerkes von Zentren für Deutschlandstudien an international renommierten Universitäten. Ziel von Forschung und Lehre am Zentrum für Deutschlandstudien für die junge Generation der Studenten ist die Vermittlung Deutschlands in aktuellem und globalem Kontext. Anders als andere Zentren widmet es sich nicht vorrangig dem Holocaust, sondern Deutschlands Rolle in der EU, in weltweiten wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen und in der gegenwärtigen Kunst- und Kulturszene.

Das Zentrum bietet den Master-Studiengang "Deutschlandstudien“ und auch Programme für Doktoranden und Postdoktoranden an. Neben dem Lehrkörper der Hebräischen Universität ergänzen Gastdozenten wie Schriftsteller, Politiker, Künstler und Kulturschaffende das Lehrangebot mit Symposien, Konferenzen, Workshops und Präsentationen.
Die Internetseite des Zentrums findet sich unter http://www.cgs.huji.ac.il/