Mittwoch, 14.05.2008




Arabische Medien kritisieren shiitischen Terror
In jüngster Zeit häuft sich die Kritik arabischer Journalisten und Kommentatoren an der Hisbollah und dem Iran. So hat etwa der geschäftsführende Herausgeber der Tageszeitung Asharq al-Aswat, Tariq Alhomayed, am 12.5. heftig die libanesische Terrororganisation und die Islamische Republik kritisiert und dabei u. a. bemerkt: „Die palästinensische Sache ist nicht mehr unter arabischer Kontrolle, nachdem die Hamas zu einer Marionette in den Händen der Iraner und Syrer geworden ist.“ Alhomayeds Meinung nach stellen die Iraner eine Bedrohung für die arabische Sicherheit dar. (http://www.asharqalawsat.com/english/news.asp?section=2&id=12718)

Einen Tag darauf hob Abdullah al-Hadlaq in diesem Zusammenhang in einem Artikel in der kuwaitischen Tageszeitung al-Watan das demokratische Israel positiv hervor: „Der Staat Israel stellt eine aufgeklärte, erhabene Demokratie inmitten eines Dschungels von Diktatoren und repressiven Regimen dar. Die Menschen in diesen Diktaturen würden gerne so sein wie die Israelis und fühlen, dass sie als Menschen einen Wert haben. Schämen wir uns denn nicht, wenn wir einen der Führer dieser diktatorischen Regime drohen hören, Israel auszuradieren, zu verbrennen oder ins Meer zu werfen? Diese Führer ignorieren die Winde der Freiheit und Demokratie, die in Israel wehen, die Dunkelheit der Unterdrückung, das Mundtotmachen und die Diktatur ihrer eigenen Regime, die Israel umgeben.“

Der saudi-arabische Journalist und Kommentator Jamil Aldiabi meint in der Zeitung al-Hayat, dass es keinen Unterschied zwischen den Taliban und der Hisbollah gebe. Er stellt fest, dass am Ende das Feigenblatt gefallen sei, das die Hisbollah bedeckt habe, und ihre ideologische Maske, die viele Jahre der Erpressung überdeckte, entfernt worden sei.

(Außenministerium des Staates Israel, 13.05.08)