Freitag, 30.05.2008




USA: Iranischer Sprengkopfbauplan alarmierend

Ein hochrangiger Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat die Existenz eines Bauplans für einen atomaren Sprengkopf im Iran als „alarmierend“ bezeichnet. Es sei nun an Teheran, zu beweisen, dass es nicht an der Entwicklung von Atomwaffen arbeite, bemerkten Diplomaten bei einer geschlossen Unterrichtung.

Die USA betonen, dass die vom stellvertretenden IAEA-Generaldirektor Olli Heinonen vorgelegten Indizien die Befürchtungen verstärken, wonach der Iran Atomwaffenwaffen herzustellen versuche. „Die heutige Unterrichtung hat starke Gründe für den Verdacht präsentiert, dass der Iran heimlich und hinterlistig zumindest bis vor kurzen daran gearbeitet hat, eine Bombe zu bauen“, meinte Gregory L. Schulte, der US-Delegationsleiter bei der IAEA, gegenüber Reportern.

Die im jüngsten IAEA-Bericht vom vergangenen Montag aufgeführten Dokumente sind Teil des Beweismaterials, dass die Behörde von Mitgliedsstaaten für seine Überprüfung der Vorwürfe bekam, dass der Iran friedlich Nuklearaktivitäten zur Erforschung und Testung eines Atomwaffenprogramms benutzt.

(The Jerusalem Post, 29.05.08)


Die Sprecherin des Weißen Hauses hat am Dienstag die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der besorgniserregende IAEA-Bericht der Welt in Hinsicht auf die iranischen Nuklearaktivitäten die Augen öffnen möge. Der Iran kooperiere nicht ausreichend mit der IAEA und komme seinen internationalen Verpflichtungen nicht nach.

(Weißes Haus, 27.05.08)