Montag, 02.06.2008




Israel und Nordrhein-Westfalen intensivieren Jugendaustausch

Israel und Nordrhein-Westfalen wollen den bilateralen Jugendaustausch stärken. Die israelische Erziehungsministerin Yuli Tamir und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers haben gestern in Jerusalem eine Einverständniserklärung unterzeichnet, wonach die Zusammenarbeit im Erziehungswesen erheblich ausgebaut werden soll. Ein Schwerpunkt soll dabei im Bereich der Holocaust-Studien liegen.

Die Vereinbarung sieht unter anderem die Einführung von Partnerschulen nach dem Vorbild des internationalen Städtepartnerschaftswesens vor. In diesem Rahmen werden nicht zuletzt Austauschprogramme gefördert.

„Jugendaustausch und gegenseitige Besuche werden es ermöglichen, noch immer existierende Stereotypen ‚aufzubrechen’, einen Dialog zu führen und Meinungen auszutauschen“, erklärte Ministerin Tamir. „Ich glaube, dass das Abkommen es auch jedem Mädchen und Jungen ermöglichen wird, mittels zusätzlicher und anderer Wege über die Geschehnisse der Shoa aufgeklärt zu werden.“

(Maariv, 02.06.08)