Dienstag, 17.06.2008




Terror aus Gaza – ein Jahr nach dem Putsch der Hamas

Vor genau einem Jahr hat die Terrororganisation Hamas die Macht im Gaza-Streifen übernommen. Seitdem sind von dort mehr als 3000 Raketen und Mörsergranaten auf den Südwesten Israels abgefeuert worden. Vier Zivilisten wurden dabei getötet, Dutzende verletzt (darunter ein achtjähriger Junge, dem ein Bein amputiert werden musste). Tausende leiden unter einem Trauma und schwerem emotionalen Stress. Die Angriffe haben großen Schaden an Wohnhäusern, Fabrikanlagen und der Infrastruktur angerichtet.


Israelisches Raketenopfer

Auch die palästinensische Zivilbevölkerung hat unter dem Terrorregime der Hamas zu leiden, die wehrlose Bürger als menschliche Schutzschilder missbraucht, Nahrungs- und Stromengpässe zu verantworten hat und die christliche Minderheit verfolgt.

Darüber hinaus stellt die rasante militärische Aufrüstung der Terrororganisation, u. a. mit Unterstützung aus Syrien und dem Iran, einen langfristigen Grund zur Sorge dar.

Eine detaillierte und mehrdimensionale Evaluierung der Entwicklung seit Juni 2007 findet sich hier

(Außenministerium des Staates Israel, 16.06.08)

Der Raketenterror gegen Südisrael ist am Montag fortgesetzt worden. Nachdem am Nachmittag eine Grad-Rakete in Ashkelon gelandet war und einen Mann leicht verletzt hatte, schossen palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen bis zum Abend noch vier weitere Raketen auf den westlichen Negev ab. Dabei wurde niemand verletzt, und es entstand kein Sachschaden.

(Yedioth Ahronot, 16.06.08)