Montag, 14.07.2008




Mor warnt vor Euphorie

Israels Gesandter in Berlin, Ilan Mor, hat sich am vergangenen Freitag in einem Interview zum aktuellen Stand des nahöstlichen Friedensprozesses geäußert. Der Diplomat redet darin einem nüchternen Realismus das Wort und warnt davor, bei der Kritik an Israel die Grenze zum Antisemitismus zu überschreiten.

„Man sollte realistisch sein, im Nahen Osten erst recht. Vor kurzem sprachen noch alle von neuen Friedensinitiativen und -chancen, nun hat uns das alte „Ping-Pong-Spiel“ wieder eingeholt. Raketen sind geflogen, und Israel musste reagieren, wieder wettert Teheran gegen Israel. Ich warne immer vor zu viel Euphorie in Nahost, denn damit wachsen auch die Enttäuschungen.”

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1879554