Dienstag, 22.07.2008




Brown bekennt sich zu Israels Sicherheit

Gordon Brown hat sich in seiner Rede vor der Knesset – der ersten eines britischen Premierministers in der Geschichte – voll und ganz zu Israels Sicherheit bekannt und dabei vor allem anderen auf die iranische Bedrohung Bezug genommen.

„Denen, die Israels Existenzrecht infrage stellen und das Leben seiner Bürger durch Terror bedrohen, sagen wir: Das israelische Volk hat ein Recht darauf, hier zu leben, frei zu leben und in Sicherheit zu leben. Und denen, die glauben, dass Erklärungen der Drohung auf taube Ohren stoßen, sagen wir mit einer Stimme: Es ist absolut verabscheuungswürdig, dass der Präsident des Iran dazu aufruft, Israel von der Landkarte der Welt zu wischen.“

„Unser Land wird weiterhin mit den Vereinigten Staaten und unseren europäischen Partnern entschlossen darauf hinwirken, ein iranisches Atomwaffenprogramm zu verhindern.“

„Der Iran steht vor einer klaren Entscheidung: sein Atomwaffenprogramm einzustellen und unser Verhandlungsangebot zu akzeptieren, oder wachsender Isolation und der gemeinsamen Reaktion nicht nur einer Nation, sondern aller Nationen der Welt gegenüberzustehen.“

Browns Vater hatte als Pfarrer und Leiter des Komitees für die Beziehungen mit Israel Hebräisch gelernt, war ein glühender Unterstützer Israel in den turbulenten Anfangsjahren des Staates und pflegte - in den Worten seines Sohnes – „eine tiefe und lebenslange Zuneigung für Israel“. „Mein ganzes Leben lang habe ich selbst mich als Freund Israels betrachtet“, betonte der britische Premierminister und schwor, seine eigenen Kinder zu einem Besuch in den Fußstapfen des Großvaters nach Israel zu bringen.

Brown traf sich am Montag auch mit Verteidigungsminister Ehud Barak und Außenministerin Tzipi Livni, um die Fragen des Iran, Syriens, des Libanon und der Palästinenser mit ihnen zu besprechen.

(The Jerusalem Post, 21.07.08)