Mittwoch, 06.08.2008




Statoil zieht sich aus Iran-Geschäft zurück

Die norwegische Ölgesellschaft StatoilHydro hat sich gegen weitere Investitionen im Iran entschieden und damit entsprechendem Druck aus den USA nachgegeben. Sie folgt mit diesem Schritt ähnlichen Entscheidungen der französischen bzw. niederländischen Energieunternehmen Total und Royal Dutch Shell.

Der ehemalige Staatsbetrieb Statoil, dessen Anteile sich zu 62.9 Prozent noch immer in der Hand der norwegischen Regierung befinden, hatte in Verhandlungen über die Entwicklung des riesigen Azar-Ölfeldes im Iran gestanden.

Konzernchef Helge Lund kündigte an, auch die Involvierung des Unternehmens in dem Projekt South Pars 6-8 Gas zu reduzieren.

Ein ausführlicher Artikel aus der Financial Times unter dem folgenden Link: http://www.ft.com/cms/s/0/e291c944-5f62-11dd-91c0-000077b07658.html

(Financial Times, 01.08.08)