Montag, 01.09.2008




Ramadan: Erleichterungen für Palästinenser im Westjordanland

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und die Zivilverwaltung im Westjordanland haben sich auf den muslimischen Fastenmonat Ramadan vorbereitet, der heute beginnt.

Einem Beschluss des Verteidigungsministeriums gemäß werden Palästinenser, die die folgenden Kriterien erfüllen, während des Ramadan Zugang zu den Freitagsgebeten auf dem Tempelberg erhalten: Verheiratete Männer zwischen 45 bis 50 und verheiratete Frauen zwischen 30 und 45, die eine Genehmigung der Zivilverwaltung erhalten haben; Männer über 50 und Frauen über 45 haben generell freien Zugang.

Um der palästinensischen Bevölkerung den Alltag zu erleichtern, werden die Öffnungszeiten verschiedener Kontrollpunkte verlängert werden. Außerdem dürfen israelische Araber in die Zone A einreisen, und palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen dürfen Geschenke erhalten.

Offiziere der Zivilverwaltung haben mehrere Treffen mit hochrangigen religiösen Autoritäten vom muslimischen Waqf abgehalten und sich über die Gebetszeiten und religiöse Veranstaltungen informiert.

Die israelischen Truppen in der Region sind zur Rücksicht gegenüber der palästinensischen Bevölkerung angehalten worden; öffentliches Essen, Trinken und Rauchen soll an viel frequentierten Orten, zumal den Kontrollpunkten, vermieden werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 01.09.08)