Dienstag, 02.12.2008




Türkisch-deutsche Unternehmervereinigung besucht Israel

Eine Delegation der Türkisch-Deutschen Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg (TDU) ist vor einer Woche auf Einladung der Botschaft des Staates Israel zu einem fünftägigen Besuch nach Israel gereist. Auf dem Programm standen Treffen mit israelischen Wirtschaftsvertretern, aber auch touristische Highlights in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Akko. Geleitet wurde die Delegation von Remzi Kaplan, dem Vorsitzenden der TDU Berlin-Brandenburg. Für alle Teilnehmer war es das erste Mal in Israel.


Sight-Seeing in Jerusalem

TDU-Geschäftsführer Mümtaz Ergün zeigte sich im Anschluss „beeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung Israels“. Für Faszination habe dabei u. a. eine vollautomatische Werkzeugfabrik im Industriepark Tefen gesorgt. Die ökonomische Stärke erkenne der Besucher allerorts an der Infrastruktur. Nicht zuletzt in den begrünten Städten sehe man, „wie das Land blüht“.

Für Begeisterung sorgte auch die israelische Gastfreundschaft. Alle Teilnehmer der Delegation fühlten sich gleich wie zuhause, die Restaurants beurteilt Ergün als „erstklassig“. „Die Israelis mögen die Türken“ – diese Erkenntnis bestätigte auch der türkische Botschafter in Tel Aviv.

Mit Überraschung registrierten Kaplan, Ergün und ihre Kollegen nicht zuletzt die Existenz einer multikulturellen Gesellschaft, die sich im sehr gelungenen Zusammenleben zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen niederschlage. Auch das Sicherheitsproblem habe man vor Ort weniger zu spüren bekommen, als es in den deutschen Medien oft vermittelt werde. Dort höre man von Israel, so Ergün, nur, „wenn etwas passiert“; dass es in Israel auch ein „ganz normales Leben“ gebe, falle da oft unter den Tisch. Seine positiven Eindrücke von Israel möchte Ergün nun auch der türkischen Presse in Deutschland vermitteln.


Treffen mit israelischen Geschäftsleuten

Der Erfolg der Reise lässt sich schon daran ablesen, dass bereits konkrete Kontakte und Geschäftsbeziehungen zwischen Delegationsteilnehmern und israelischen Kollegen geknüpft worden sind.