Sonntag, 04.01.2009




Humanitäre Bemühungen werden trotz Raketenbeschuss weitergeführt

Die Lieferung von Hilfsgütern an die Zivilbevölkerung des Gazastreifens ist eine der ersten Prioritäten der politischen und militärischen Entscheidungsträger in Israel. Dies machen sowohl öffentliche Aussagen als auch praktische Taten deutlich. So wurden unter Anderem 20 Bewohner des Gazastreifens zu medizinischer Behandlung nach Israel evakuiert, darunter auch zwei verletzte Kinder. Auch große Mengen Hilfsgüter wurden in der vergangenen Woche in den Gazastreifen geliefert.

Die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Staaten, die Hilfsgüter spenden, ist hervorragend und verläuft reibungslos. Mehr als 400 Lkw und damit mehr als 10 000 Tonnen medizinische Versorgungsgüter und Nahrungsmittel wurden in der vergangenen Woche über den Grenzübergang Kerem Shalom in den Gazastreifen geliefert. Derzeit werden damit mehr Güter in den Gazastreifen geliefert als während der fünf Monate der von der Hamas gebrochenen Waffenruhe.

Die Menge der übermittelten Güter ist abhängig von der Menge, die Hilfsorganisationen liefern können, und der Fähigkeit der Palästinenser, diese Güter abzufertigen. Grundsätzlich werden von israelischer Seite alle Hilfsgüter, deren Übermittlung beantragt wird, akzeptiert. Die Hilfsgüter wurden unter anderem von Jordanien, der Türkei, Ägypten und zahlreichen internationalen Organisationen gespendet.  

Auf Bitten der Regierungen von Russland, Belarus, Moldau, Ukraine, Kasachstan, Norwegen, der Türkei und der Vereinigten Staaten von Amerika wurden am 2. Januar 2009 226 Ausländer und Inhaber doppelter Staatsangehörigkeiten aus dem Gazastreifen evakuiert.

(Verteidigungsministerium,  02.01.09)

Updates zur humanitären Hilfe unter: http://www.aid2gaza.blogspot.com/