Mittwoch, 07.01.2009




Reaktionen aus Deutschland

Der Berliner Bezirk Spandau hat am 2. Januar eine Presseerklärung zum Beschuss seiner israelischen Partnerstadt Ashdod veröffentlicht:

„In den letzten Tagen ist mehrfach auch die Spandauer Partnerstadt Ashdod mit Raketen der militanten Hamas aus dem Gazastreifen heraus beschossen worden. Am Abend des 29. Dezember 2008 starb durch eine explodierende Rakete im Stadtgebiet von Ashdod Frau Irit Shitrit, Sekretärin an der 8. Schule Ashdod, der Partnerschule der Bertolt-Brecht-Oberschule. Sie hinterlässt vier Kinder, davon sind zwei Schülerinnen der 8. Schule.

Bürgermeister Birkholz hat der Familie, der Stadtverwaltung Ashdod und der Leiterin der 8. Schule, Frau Goldschmidt, sein Beileid und sein tiefes Mitgefühl übermitteln lassen. Dabei betonte er auch, dass er und alle Freunde der Partnerschaft mit Ashdod hoffen, dass die gegen die Menschen in Ashdod gerichtete Aggression so schnell wie möglich beendet wird und die Einwohner von Ashdod wieder in Frieden leben können. Sollte - wie während des Golfkriegs 1992, als Werner Salomon Ashdod besuchte - der Wunsch der Stadtverwaltung Ashdod nach sichtbarer Solidarität durch die Partnerstädte bestehen, wird Spandau dem nachkommen.

Bürgermeister Birkholz nutzt die ständig bestehenden guten Kontakte zwischen Spandau und Ashdod, um fortlaufend über die Entwicklung in der Partnerstadt informiert zu werden. (…)“

Von verschiedenen Veranstaltern sind Solidaritäts-Demonstrationen für Israel organisiert worden: für den Sonntag, 11.01, in Berlin, Frankfurt/Main und München. Am 17.01. werden in Hamburg eine Kundgebung und am 18.1. in Stuttgart eine Mahnwache stattfinden, die ihre Solidarität mit Israel und den unter dem Terror der Hamas leidenden Menschen bekunden sollen.