Freitag, 09.01.2009




Stellungnahmen und Kommentare

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert zur UN-Sicherheitsratsresolution 1860:
 
„Der Raketenbeschuss von heute Vormittag auf die Bürger im Süden beweist, dass die UN-Resolution nicht durchführbar ist und von den palästinensischen Mordorganisationen nicht befolgt werden wird.“

„Der Staat Israel hat noch niemals zugelassen, dass ein auswärtiger Faktor über sein Recht zur Verteidigung seiner Bürger bestimmt. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL)  werden weiter zum Schutz von Israels Bürgern handeln und die ihnen in der Operation aufgetragenen Aufgaben erfüllen.“


Israels Außenministerin Tzipi Livni zur UN-Sicherheitsratsresolution 1860:

„Israel handelte, handelt und wird weiterhin einzig und allein im Sinne seiner Abwägungen, der Sicherheit seiner Bürger und seines Rechts auf Selbstverteidigung handeln.“

(Außenministerium des Staates Israel, 09.01.09)

 

Botschafter Ben-Zeev: Uns geht es nur um Sicherheit

Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt zu Israels Militäroperation im Gaza-Streifen Stellung genommen. Darin bennet er auch Israels Bedingungen für eine Waffenruhe.

„Die Raketenagriffe und der Terror müssen gestoppt werden. Und der Schmuggel von Waffen von der Sinai-Halbinsel nach Gaza muss unterbunden werden. Wir wollen keinen Waffenstillstand, um uns in kurzer Zeit in der gleichen Situation wie vor der Offensive zu befinden. Wir möchten in guter Nachbarschaft leben.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/152743.pdf

(Hamburger Abendblatt, 09.01.09)


Mor: Keine Legitimation für Hamas-Terroristen

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat in einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten abermals betont, dass sich die israelische Armee bei ihrer Militäroperation im Gaza-Streifen sehr große Mühe gebe, „gezielt nur gegen die Hamas vorzugehen“, welche sich freilich zynisch hinter ihrer eigenen Zivilbevölkerung verschanze.

Das eigentliche Ziel werde Israel jedoch, so Mor, nicht aus dem Auge verlieren: „Wir wollen Frieden mit den Palästinensern.“ Dabei sei man Bemühungen um eine Waffenruhe gegenüber durchaus aufgeschlossen, einschließlich der ägyptisch-französischen Initiative.

„Zunächst einmal wollen wir die einzelnen Punkte des Plans verstehen. Eins darf jedoch nicht sein: Die Hamas-Terroristen dürfen nicht in die Gespräche einbezogen, also nicht auch noch legitimiert werden.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=947533&kat=3&man=3

(Nürnberger Nachrichten, 09.01.09)


Verkehrsbüro-Chef Neumann: Kein Grund für Stornierungen

Der Direktor des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Berlin, Dani Neumann, hat sich in einem Interview mit der Fachzeitschrift fvw zu den Auswirkungen der Krise in Gaza auf den Tourismus in Israel geäußert. Einen Grund für Stornierungen von Israel-Reisen sieht er nicht.

„In den gefährdeten Regionen gibt es fast keinen Tourismus. Rund 95 Prozent der Leute fahren nach Tel Aviv, Jerusalem, Galiläa, Eilat, Negev oder ans Tote Meer. Dort ist keine Gefahr. Auch für die Veranstalter gibt es keinen Grund zu Stornierungen. Sie verlassen sich auf die Reisehinweise des Auswärtigen Amts, das nur von Besuchen am Gaza-Streifen abrät. Übrigens: Die Urlauber berichten, dass sie vor Ort nichts vom Konflikt spürten.“

(fvw, 09.01.09)


Der kriminelle Zynismus der Hamas

Der renommierte Harvard-Jurist Alan Dershowitz  kritisiert im Guardian den zynischen Missbrauch von palästinensischen Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas und den doppelten Maßstab, den die Weltöffentlichkeit bei der Beurteilung des Konflikts zwischen Israel und der Terrororganisation im Gaza-Streifen anlegt.

„Dieser doppelte Maßstab in Bezug auf Israel auf der einen und die arabischen und muslimischen Nationen auf der anderen Seite beschränkt sich nicht nur auf die gegenwärtige Situation in Gaza. Er hat der internationalen Gemeinschaft eine Ausrede dafür geliefert, zu den massiven Menschenrechtsverletzungen und Völkermorden zu schweigen, die seit Jahren von Arabern und Muslimen in aller Welt verübt werden.“

Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jan/08/hamas-dershowitz-israel-gaza

(The Guardian, 08.01.09)