Mittwoch, 04.02.2009




Akko besinnt sich auf osmanisches Erbe

Die nordisraelische Kreuzfahrerstadt Akko hat sich selbst eine Generalüberholung verordnet und will ihren Besuchern in Zukunft noch mehr, und noch authentischere Attraktionen bieten als den obligatorischen Gang durch die Altstadt und das Speisen im Fischrestaurant.

Den Kern des umfassenden Restaurierungsprojekts bildet die große Karawanserei der Stadt, der Chan Al-Umdan (Herberge der Säulen). Das einzigartige Gebäude nahe dem Hafen soll in Form einer originaltreuen Unterkunft wieder zum Leben erwachen und – statt wie einst Kaufleute – Touristen beherbergen.

Die Karawanserei (Fotos) wurde Ende des 18. Jahrhunderts von dem damaligen Herrscher Ahmed Pasha el-Jazzar erbaut und gilt als eines der schönsten osmanischen Gebäude Israels.

Durch die Wiederinbetriebnahme des nahe gelegenen türkischen Bades soll die osmanische Herberge zusätzlich attraktiv gemacht werden.

Insgesamt sollen in das Projekt etwa 25 Millionen Euro investiert werden.

(Haaretz, 04.02.09)