Freitag, 06.02.2009




Markterfolge für Teva

Der israelische Pharma-Gigant Teva hat mit seinem Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone einen weiteren Erfolg in Europa erzielt. So hat die Medicine and Healthcare Regulatory Agency (MHRA) nun die Ausweitung der Anwendung von Copaxone auf die Behandlung von Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (CIS) als vermutlicher Vorstufe multipler Sklerose genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf 24 EU-Mitgliedsstaaten, die an dem MHRA-Anerkennungsverfahren teilnehmen.

Während auch die australische Gesundheitsbehörde bereits die erweiterte Anwendung von Copaxone bewilligt hat, wird die Angelegenheit derzeit von der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA geprüft.

(Globes, 05.02.09)

Auch seine Stellung als weltweit größter Generika-Hersteller konnte Teva jüngst weiter ausbauen. So hat die FDA dem Unternehmen nun die Genehmigung erteilt, in den USA eine preisgünstige Version des Schizophrenie-Medikaments Risperdal zu vertreiben. Bislang hatte noch keine Firma ein Generikum des im Original von der Johnson & Johnson-Tochterfirma Janssen Pharmaceutica hergestellten Arzneimittels produziert.

(Yedioth Ahronot, 01.02.09)