Donnerstag, 12.02.2009




Berliner Stipendium für israelische Filmemacher

Auf der derzeitigen Berlinale ist erstmals ein dreimonatiges Stipendium an zwei israelische Filmemacher verliehen worden. Die ersten Inhaber des eigens für israelische Künstler gestifteten Stipendiums sind die Drehbuchautorin Suha Araf aus Haifa und der Dokumentarfilmregisseur Itamar Alkalay.

Das Stipendium wird von der deutschen Filmförderungsanstalt (FFA), dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der israelischen Filmförderung und dem Jerusalemer Filmfestival vergeben. Es deckt An- und Abreise, Unterkunft und Lebenshaltungskosten. Während ihres Aufenthalts haben die Stipendiaten die Möglichkeit, Kontakte zur deutschen Filmbranche zu knüpfen und sich von der kreativen Atmosphäre der Stadt inspirieren zu lassen.

Die Direktoren der deutschen Fördereinrichtungen bekräftigten den Willen und die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der israelischen Filmbranche zu vertiefen.

Suha Araf hat an den Drehbüchern der erfolgreichen Filme „Die Syrische Braut“ und „Lemon Tree“ von Eran Riklis mitgearbeitet. Itamar Alkalay zeichnet für Drehbuch und Regie von „Stefan Braun“ verantwortlich – einem Dokumentarfilm über einen bekannten Pelzhändler aus Tel Aviv.

(Yedioth Ahronot, 10.02.09)