Dienstag, 17.02.2009




Öffentliche Kampagne zum Wohl von Holocaust-Überlebenden

Als Folge des Beschlusses der israelischen Regierung vom November 2007, die den Holocaust-Überlebenden zustehenden Rechte zu maximieren, um Ihr Wohlergehen und ihre Lebensqualität zu steigern, haben das Amt des Ministerpräsidenten, das Sozialministerium, das Ministerium für Seniorenangelegenheiten und das Finanzministerium nun eine weit reichende öffentliche Kampagne gestartet.

Die Kampagne wird sich des Fernsehens, Radios und Internets in hebräischer und russischer Sprache bedienen und soll nicht nur die Überlebenden selber, sondern auch ihre Familien erreichen.

Die Regierung hat die Wohlfahrt von Holocaust-Überlebenden zu einem ihrer vorrangigen Ziele gemacht. Die Bemühungen eines eigens dafür eingerichteten Ausschusses haben zu einer Reihe von verbessertem Dienstleitungen und Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen geführt.

In Israel leben heute 250 000 Holocaust-Überlebende. Wie Untersuchungen ergaben, haben viele von ihnen noch nicht von dem erheblich verbesserten Hilfspaket Gebrauch gemacht. Zu diesem Zweck ist jüngst eine nationale Telefonzentrale eingerichtet worden.

Ministerpräsident Olmert nannte die Einrichtung der Telefonzentrale einen „Gipfelpunkt eines langen Prozesses“; er sei froh, eine Regierung geführt zu haben, die eine historische Ungerechtigkeit korrigiert habe und den Überlebenden angemessene Unterstützung zuteil werden lasse.

(Außenministerium des Staates Israel, 15.02.09)