Mittwoch, 18.02.2009




IAEA klagt über mangelnde Kooperation des Iran

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei hat erklärt, dass der Iran die Organisation nicht ausreichend bei der Klärung der offenen Fragen in Bezug auf sein Atomprogramm unterstütze. Die IAEA-Inspektoren erhalten auf ihre Fragen zu Nuklearaktivitäten der Vergangenheit keinerlei Antworten.

„Der Iran bietet derzeit keinen Zugang und keine Klärung in Hinsicht auf die Untersuchungen oder die gesamte mögliche militärische Dimension“, sagte der Leiter der UN-Behörde am Dienstag in Paris. „Nein, ich bin sichtlich nicht zufrieden mit dem Grad an Zusammenarbeit. Sie haben in den vergangenen paar Monaten jegliche Kooperation blockiert.“

Indes treibt der Iran seine Zentrifugenreihen weiter voran. Sie dienen der Anreicherung der Reinigung und Anreicherung von Uran bis zu dem Grad, dass es für Kraftwerke bzw. Sprengköpfe von Langstreckenraketen geeignet ist.

Auch Syrien kritisierte ElBaradai für mangelnde Kooperation mit IAEA-Inspektoren. Bisher sei man bei den Untersuchungen über Nuklearaktivitäten an der Anlage, die 2007 angeblich von Israel bombardiert wurde, nicht weiter gekommen.

(The Jerusalem Post, 17.02.09)