Mittwoch, 18.03.2009




Spurensuche – Mor bereist den Nordwesten
Ilan Mor, Israels Gesandter in Berlin, ist zwei Tage lang durch Ostfriesland und das Emsland gereist. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Suche nach Spuren der jüdischen Vergangenheit in Region. Er folgte einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann, die den Diplomaten auch begleitete.

In Ostfriesland besichtigte Mor gemeinsam mit dem örtlichen Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,  Wolfgang Freitag, die Synagoge von Dornum und das Historische Museum in Aurich. Er resümierte seinen Aufenthalt in dem „wunderbaren Stück Land“: „Ich habe Ostfriesland zum ersten Mal in meinem Leben kennen gelernt, die Leute sind ungeheuer freundlich.“


Bad in der Menge: Mor mit Gitta Connemann

In Leer hielt der Gesandte auch einen Vortrag zum Thema „Israel – Quo Vadis?“, wobei er das Motto als eine rhetorische Frage betrachtete: „Wir wissen genau, wohin wir gehen. Wir bleiben dort.“

In Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt unterstrich er die Notwendigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung. „Aber es gibt Grenzen. Mit Gewalt gegen Israel ist nichts zu erreichen.“

Der Besuch Mors stieß in den lokalen Medien auf ein beachtliches Echo:
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/156112.pdf
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/156107.pdf
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/156110.pdf
http://www.emstal-online.de/web_tv/archiv/unterwegs/realschule_haren/gesandter/gesandter_israel.htm

(Anzeiger für Harlingerland/Rheiderland-Zeitung/Emstal-Online, 16./17.03.09)