Freitag, 24.08.2007




Ahmadinejad verteufelt Israel

Irans Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat am vergangenen Samstag erneut Hasstiraden gegen Israel von sich gegeben und den Untergang des jüdischen Staates prophezeit. Die offizielle iranische Nachrichtenagentur Ilamic Republic News Agency zitiert ihn mit den folgenden Worten: „Das zionistische Regime ist der Bannerträger von Invasion, Besatzung und Satan. Wenn die Philosophie hinter der Errichtung eines Regimes in Frage steht, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich im Prozess des Niedergangs und der Auflösung befindet.“

Ahmadinejad hat in der Vergangenheit bereits unzählige anti-israelische Verbalattacken von sich gegeben, seit er im Oktober 2005 erstmals verkündete, „das zionistische Regime“ müsse von der „Landkarte ausradiert“ werden. Noch Anfang Juni hat er den „Countdown“ zur Vernichtung Israel heraufbeschworen.

Ungeachtet dessen hat sich die UNO nun dazu entschieden, dem Iran eine führende Position innerhalb des Planungskomitees für die UN-Weltkonferenz gegen Rassismus im Jahr 2009 zuzuweisen. Das Komitee wird zum ersten Mal am 27. August in Genf zusammenkommen, und zwar unter dem Vorsitz Libyens.

Anne Bayefsky, Chefredakteurin von „Eye on the UN“, meint dazu: „Als Sprecher der UNO gegen Rassismus wird der Iran die Botschaft und die Mission der Vereinten Nationen ins Gegenteil umkehren.“ Dabei sei es nur ein Beispiel für das weitere Phänomen, dass „die führenden Vertreter von Antisemitismus – sei es gegen einzelne Juden oder das jüdische Volk und seinen Staat allgemein – weiterhin eine globale Plattform in der UNO erhalten“.

(Yedioth Ahronot, 18./23.08.07)