Montag, 20.07.2009




Lieberman stärkt Beziehungen zu Lateinamerika
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist heute zu einer zehntägigen Reise nach Südamerika aufgebrochen, wo er Brasilien, Argentinien, Peru und Kolumbien besuchen wird. Er wird von einer Delegation von Wirtschaftsvertretern begleitet.



Nach einer langen Periode, während der kein israelischer Außenminister die Region besucht hat, will Lieberman damit die Bedeutung unterstreichen, die das Außenministerium Lateinamerika zuweist. Dies entspricht insofern seiner politischen Grundausrichtung, als er bei seinem Amtsantritt betonte, Israel müsse über seine Beziehungen zu den USA und Europa hinaus auch mit anderen Staaten ein internationales Bündnis eingehen.

Das Verhältnis Israel zu südamerikanischen Staaten hat sich in den zurückliegenden Wochen stetig intensiviert, was an zahlreichen Besuchen auf ministerieller Ebene deutlich wird.

In Buenos Aires wird Lieberman auch den Schauplatz des vom Iran verantworteten Terroranschlags auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA besuchen, bei dem vor 15 Jahren 85 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden. (mehr dazu: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/MFA+Spokesman/2009/Press+releases/15th_anniversary_of_terrorist_attack_on_AMIA_in_Buenos_Aires_19_Jul_2009.htm).

Bereits am vergangenen Freitag traf sich Lieberman in Jerusalem mit dem kolumbianischen Vizepräsidenten Francisco Santos Calderon, der zu einer fünftägigen Visite nach Israel gereist ist und noch andere Minister der israelischen Regierung getroffen hat.



Das gute bilaterale Verhältnis zwischen Israel und Kolumbien ist nicht zuletzt in Anbetracht der antiisraelischen Ausrichtung Venezuelas und Boliviens von großer Bedeutung für Israel.

(Außenministerium des Staates Israel, 19.07.09)