Mittwoch, 22.07.2009




Hisbollah-Zellen in Lateinamerika
Die stellvertretende Generaldirektorin des israelischen Außenministeriums für Lateinamerika und die Karibik, Dorit Shavit, hat in einem Interview mit der kolumbianischen Zeitung El Tiempo auf die Ausbreitung der Hisbollah in Lateinamerika hingewiesen. Hinter dieser steht der Iran.

„Nebst dem iranischen Eindringen kommen auch Hisbollah-Zellen: zum Beispiel in La Guajira. Dort könnte auch Kolumbien bedroht werden. Der Iran hat einen Direktflug zwischen Teheran und Caracas eingerichtet, und so wie es scheint sind diese Flüge nicht kommerziell, da keine Touristen mit ihnen ankommen, sondern nur Techniker und andere Sorten von Leuten.“

„Der Iran begann mit Hisbollah-Zellen an der Grenze zwischen Paraguay und Argentinien, und wir wissen, das in den vergangenen Jahren Zellen in La Guajira installiert worden sind und es dort zahlreiche Moscheen gibt, die nicht nur für Gottesdienste dienen, sondern auch dazu, Geld zu sammeln und es in den Nahen Osten zu schicken.“

„Auch auf den Margarita-Inseln gibt es Hisbollah-Zellen. Es gibt dort eine Organisation namens Hisbollah Venezuela (die 2006 bekannt wurde und beschuldigt wird, Sprengstoff nahe der US-Botschaft in Caracas gelegt zu haben). Wir haben es hier nicht mit einer Menschenrechtsorganisation zu tun.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2009/Interview_with_Dep_DG_for_Latin_America_Dorit_Shavit_in_El_Tiempo-Colombia_18-Jul-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 18.07.09)