Montag, 14.09.2009




Peres trifft Mitchell
Israels Präsident Shimon Peres hat sich am Sonntag mit dem US-Sondergesandten für den Nahen Osten George Mitchell getroffen. Bei ihrem Gespräch ging es um die Förderung politischer Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern sowie die arabische Friedensinitiative.


Foto: Emil Salman/Jeni

Peres versicherte Mitchell eingangs: „Wir freuen uns, dass Sie gekommen sind. Ich glaube, es liegt im Interesse aller involvierten Seiten, den September nicht ohne eine Wiederaufnahme von Verhandlungen verstreichen zu lassen. Ich hoffe, wir werden uns während Ihres Besuchs mit allen Punkten auf der Agenda befassen, damit wir Ende des Monats frei sind, uns mit der wichtigsten Frage von allen zu beschäftigen – der Schaffung von Frieden mit den Palästinensern und der gesamten arabischen Welt.“ Dabei fügte er hinzu: „Beide Seiten ringen mit Schwierigkeiten – unser Ministerpräsident hat schwere Herausforderungen überwunden, so wie die pragmatischen Palästinenser, die die Verhandlungen unterstützen.“

Senator Mitchell übermittelte Peres die besonderen Genesungswünsche von US-Präsident Barack Obama und Außenministerin Hilary Clinton. Darüber hinaus konstatierte er: „Wir teilen Ihre Ziele, Ihr Gefühl der Dringlichkeit und Ihren Glauben, dass wir, obwohl wir nicht alle Hindernisse überwunden haben, hart daran arbeiten, sie zu überbrücken. Zweck meines Besuchs in dieser Woche ist es, diese Hindernisse zu überbrücken zu versuchen.“

Mitchell betonte dabei: „Die Obama-Administration arbeitet hart daran, Frieden zwischen Israel und den Palästinensern gemäß dem Prinzip der zwei Staaten für zwei Völker, mit beiden Staaten Seite an Seite in Harmonie lebend, Frieden mit Syrien und dem Libanon und eine Normalisierung mit anderen arabischen Ländern zu schaffen, Das ist das zentrale Ziel, das wir anstreben.“

Peres betonte daraufhin: „Trotz des Eindrucks, der womöglich durch die israelische Presse erzeugt worden ist, arbeitet Israel in Kooperation mit Präsident Obama, und selbst wenn hier und da Meinungsverschiedenheiten auftreten, sind diese nicht strategischer Natur. Wir schätzen den US-Präsidenten und respektieren ihn zutiefst.“

Peres nutzte die Gelegenheit, um sich für all die Genesungswünsche zu bedanken, die ihn nach seinem kurzzeitigen Zusammenbruch am Wochenende erreicht hatten.

(Außenministerium des Staates Israel, 13.09.09)