Freitag, 13.11.2009




Jerusalemer Mediziner erzielen Fortschritt bei der Diabetes-Forschung
Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben herausgefunden, wie ein spezifisches Gen innerhalb der Bauchspeicheldrüse die Aussonderung von Insulin beeinflusst. Ihre Ergebnisse eröffnen neue Wege für die Behandlung der weltweit verbreiteten Zuckerkrankheit.

Die Blutzuckerwerte werden durch die Aussonderung von Insulin von Betazellen in der Bauchspeicheldrüse streng reguliert. Eine mangelhafte Insulinsekretion führt zu schlecht regulierten Blutzuckerwerten und Diabetes.


Foto: Yoram Aschheim

Das von Dr. Yuval Dor (Bild) von der Hadassah-Klinik der Hebräischen Universität Forschungsteam unter Beteiligung von Kollegen aus Japan und den USA hat die bisher noch unbekannte Rolle des LKB1-Gens in der Bauchspeicheldrüse erkundet. Dabei gelang es ihnen zu zeigen, dass die Eliminierung dieses Gens aus Betazellen die Produktion und Sekretion von mehr Insulin ermöglicht, was zu einer verbesserten Reaktion auf den Anstieg der Blutzuckerwerte führt.

(Hebräische Universität Jerusalem, 12.11.09)