Dienstag, 01.12.2009




Netanyahu: Iran ist verletzbar
Am Sonntag rief Ministerpräsident Netanyahu auf einer Konferenz in Eilat die westlichen Staaten dazu auf, schmerzliche Sanktionen gegen Iran zu verhängen. „Die Anstrengungen sollten zu richtigem Druck, zu richtigen Sanktionen gegen das Regime führen.“ Iran sei in wirtschaftlicher Hinsicht sehr verletzbar.
Israel sei bemüht, die Unterstützung der gesamten internationalen Gemeinschaft für Sanktionen gegen Iran zu gewinnen.
In Bezug auf die Entscheidung der IAEA begrüßte Netanyahu die Rüge gegen Iran: „Sie ist ein wichtiger Fortschritt. Was signifikant hierbei ist, ist die Tatsache, dass wir nicht nur über die USA und Europa sprechen, sondern auch über Russland und China.“

Netanyahu sprach auch die Entscheidung des Kabinetts an, den Siedlungsbau für zehn Monate einzufrieren: „Ich denke, dass heute jedem klar ist, der die Tatsachen prüft, dass Israel Frieden wünscht. Dass Israel in den Friedensprozess einsteigen möchte. Ich sehe jedoch noch nicht den gleichen Willen, die gleiche Entschlossenheit auf der palästinensischen Seite. Ich sehe andere Zeichen. Ich sehe alle möglichen Vorbedingungen für Gespräche seit dem ersten Moment. Ich sehe, dass sie sich an den Internationalen Gerichtshof oder an UN Institutionen mit der Forderung wenden, so etwas Absurdes wie den Goldstone Report zu behandeln.“

Er rief die Palästinenser dazu auf, zu helfen, den Friedensprozess auf den Weg zu bringen. „Vielleicht wird ein Abkommen oder eine Übereinkunft schwierig sein und Mut von den Regierungschefs fordern und wir werden nicht zufrieden sein, weder die eine, noch die andere Seite. Das israelische Volk und die Palästinenser selbst sind müde von diesem anhaltenden Krieg und würden lieber ein Friedensabkommen erreichen. Ich hoffe, die Palästinenser tun, was für einen Frieden am Besten ist, und auch, was für Sie selbst am Besten ist. Denn die Alternative dazu, es nicht zu tun, ist keinen diplomatischen Fortschritt zu erreichen, der nur der Hamas und ihrem Sponsor Iran und ihren verschiedenen Verbündeten nutzt.“

(ynetnews.com, 01.12.09)