Dienstag, 05.01.2010




Tel Aviver Studenten siegen bei Debattierweltmeisterschaft
Das Team der Universität Tel Aviv hat am Sonntag bei der Weltmeisterschaft im Debattieren in Istanbul den Sieg davon getragen. Die Studenten Yoni Cohen-Idov und Uri Merhav setzten sich in der Endrunde für Nicht-Englisch-Mutersprachler gegen drei andere Gruppen aus den Niederlanden, Malaysia und dem israelischen Haifa durch.

In der letzten Runde mussten die beiden Tel Aviver dafür argumentieren, die positive Darstellung von Kriegsverbrechern in den Medien zu verbieten. Im Halbfinale ging es darum, ob man Häftlingen erlauben sollte, ihre Kinder im Gefängnis zu erziehen.

Die Weltmeisterschaft im Debattieren wird alljährlich in unterschiedlichen Universitäten veranstaltet und gilt mit mehr als 1000 Teilnehmern von 150 Universitäten als einer der größten Studentenwettbewerbe der Welt. 2002 siegte das Team der Hebräischen Universität Jerusalem.

Der Wettkampf findet in zwei Kategorien – für Englisch-Muttersprachler und für Nicht-Englisch-Muttersprachler – statt.

Cohen-Idov wies darauf hin, dass es trotz der starken Präsenz von Studenten aus muslimischen Ländern keinerlei Spannungen zwischen den Delegationen gegeben habe. Katar, Irak und Malaysia hätten den Israelis sogar zum Sieg gratuliert.

(Yedioth Ahronot, 04.01.10)