Dienstag, 18.09.2007




Israels ‚Russen’ bereuen ihre Einwanderung nicht

Die Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion bereuen es nicht, nach Israel eingewandert zu sein. Im Gegenteil – ganze 75 Prozent würden es wieder tun. Nur 10 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nicht sicher sind, ob sie sich in Anbetracht ihrer Erfahrungen in Israel seit ihrer Ankunft noch einmal für das Land entscheiden würden. Dies ergibt eine Umfrage, die das Ministerium für Einwanderungsangelegenheiten vor kurzem durchgeführt hat.

Diese Angaben gewinnen umso mehr an Bedeutung, wenn man sich vor Augen führt, dass nach wie vor ein großes Gefälle in Bezug auf Einkommen und Lebensstandard zwischen Neueinwanderern und alteingesessener Bevölkerung besteht. So verdienen 41 Prozent der Neueinwanderer nicht mehr als 5 000 NIS im Monat, während dies nur auf 13 Prozent der im Lande Geborenen zutrifft. Bei dem Gehaltsniveau von über 10 000 NIS im Monat liegen die Zahlen bei 20 gegenüber 45 Prozent.  Auch die Arbeitslosigkeit ist im Kreis der Neueinwanderer mit 13 Prozent erheblich höher als der landesweite Durchschnitt von 9 Prozent.

(Ha’aretz, 18.09.07)