Donnerstag, 25.02.2010




Peres: Keine Alternative zu Verhandlungen
Israels Präsident Shimon Peres hat die Palästinenser am Mittwoch abermals zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. Bei seinem Treffen mit dem UN-Sonderkoordinator für den Nahen Osten, Robert H. Serry, bemerkte Peres auch: „In Israel herrscht ein Konsens zugunsten von zwei Staaten für zwei Völker. Meines Erachtens besteht kein Zweifel, dass die Eingangspositionen beider Seiten sich von ihren Rückzugspositionen unterscheiden werden. Man kann nicht über Endpositionen am Beginn von Verhandlungen entscheiden. Man kann nicht einen Film mit einem Happy End beginnen lassen. Daher gilt: Je schneller wir uns hinsetzen und reden, desto besser.“


Foto: GPO

Peres verteidigte auch die Deklarierung von Stätten des nationalen Erbes durch die israelische Regierung und warnte vor einer Schürung künstlicher Konflikte:

„Israel plant, erhebliche Summen in die Infrastruktur zu investieren, die die Zugänglichkeit der heiligen Stätten für alle Gläubigen erhöhen wird. Dabei beabsichtigt sie, die Religionsfreiheit für alle zu achten, unabhängig von ihrem Glauben, und die heiligen Stätten zu schützen. Die religiösen Rechte von Muslimen oder Christen werden an keinem heiligen Ort verletzt.“

(Außenministerium des Staates Israel, 24.02.10)