Dienstag, 16.03.2010




Antisemitische Hetze der Hamas
Inmitten der wachsenden Spannungen in Jerusalem schürt die Hamas Hass mit antisemitischer Hetze. So äußerte sich der hochrangige Hamas-Führer Mahmoud al-Zahar in Bezug auf die Wiedereröffnung der Hurva-Synagoge im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt wie folgt:

„Ihr, die ihr Hurva eröffnet, steuert auf euer Verderben zu. Wo immer ihr gewesen seid, hat man euch in eure Vernichtung geschickt. Ihr habt eure Propheten getötet und ermordet und habt stets mit Wucher und Zerstörung gehandelt.“

„Ihr seid zur Zerstörung bestimmt. Ihr habt einen Pakt mit dem Teufel und der Zerstörung selbst geschlossen – so wie mit eurer Synagoge.“

(Yedioth Ahronot, 15.03.10)


Das israelische Außenministerium hat in Reaktion auf die neueste Hetze der palästinensischen Terrororganisation die folgende Erklärung veröffentlicht:

„Mit Abscheu verurteilt Israel die jüngsten verachtenswerten antisemitischen Äußerungen von hochrangigen Hamas-Offiziellen, die die Emotionen in der Region hochkochen lassen wollen.

Diese düsteren, ignoranten und giftigen Bemerkungen, die die Terrororganisation Hamas gegen Juden und das Judentum verbreitet, unterstreichen abermals, dass die Hamas nicht nur eine gewalttätige, mörderische Terrororganisation ist, die allen Nationen in der Region Trauer und Leid gebracht hat, sondern auch eine aktiv antisemitisch Organisation, deren Gründungsdokumente sich auf Juden als Tiere beziehen und die Ermordung von Juden vertreten.

Israel ruft alle Intellektuellen aller Glaubensrichtungen dazu auf, diese Deklarationen der Aufstachelung und Feindseligkeit von hochrangigen Vertretern der antisemitischen Terrororganisation gegen Juden wie Nichtjuden  entschieden zu verdammen.

(Außenministerium des Staates Israel, 16.03.10)


Unterdes bemüht sich die Hamas weiter, die gegenwärtigen Unruhen von Palästinensern in Ostjerusalem unter dem Motto „Tag des Zorns“ weiter anzuheizen. Der Parlamentssprecher der Terrororganisation, Dr. Ahmed Bahar, rief gar zu Terroranschlägen im Zentrum Israels auf.

(Yedioth Ahronot, 16.03.10)