Mittwoch, 26.09.2007




Ahmadinejad hetzt vor der UNO gegen Israel

Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat seinen Auftritt vor der UN-Vollversammlung am Dienstag dazu genutzt, einmal mehr gegen die USA und Israel zu hetzen, das er als „das brutale zionistische Regime“ bezeichnete. Er sehe dem Zeitpunkt entgegen, an dem „Palästina und der Irak befreit sein werden“ und die Mächte „von dem Pfad der Arroganz und dem Gehorsam gegenüber Satan“ abkommen würden.

Gleichzeitig erklärte er den Atomstreit für beendet und betonte in Hinsicht auf Sanktionsdrohungen, der Iran werde sich nicht den „den illegitimen und politisch motivierten Auflagen der arroganten Großmächte“ beugen. Die Überprüfung des Atomprogramms werde man der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überlassen.

Zuvor hatte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy die Vollversammlung gewarnt, dass die atomare Bewaffnung des Iran eine „inakzeptable Gefahr für die Stabilität in der Region und auf der ganzen Welt“ darstellen würde. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in ihrer Rede schärfere Sanktionen gegen den Iran für den Fall gefordert, dass das Land sich in der Debatte um sein Atomprogramm weiter als unfügsam erweisen werde.

(Yedioth Ahronot, 25.09.07)