Montag, 08.10.2007




Katyusha-Rakete auf Netivot

Am  Sonntagmorgen haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen eine Grad-Rakete auf die südisraelische Stadt Netivot abgefeuert, die gut 15 Kilometer von der Grenze entfernt liegt. Sie landete etwas außerhalb der Stadt. Bei der schweren Artillerie-Rakete mit einem Durchmesser von 122 mm, die offensichtlich in der Sowjetunion hergestellt und aus Ägypten eingeschmuggelt wurde, handelt es sich um eine verbesserte Version der bekannten Katyusha-Rakete, die von der Hisbollah zur Bombardierung Nordisraels von libanesischem Territorium aus verwendet wird.

Der Einsatz dieser Waffe bedeutet aufgrund ihrer erhöhten Reichweite und Zerstörungskraft eine massive Eskalation des palästinensischen Terrorfeldzuges gegen israelische Zivilisten. Die Verantwortung übernahm das sog. Volkswiderstandskomitee. Die Letztverantwortung trägt freilich die den Gaza-Streifen beherrschende Hamas, die derartige Angriffe gestattet und gutheißt.

Zusätzlich zu dem Angriff auf Netivot landeten am Vormittag acht Mörsergranaten im Kibbutz Kerem Shalom. Eine davon schlug direkt in einem Haus ein und verursachte erheblichen Sachschaden. Des Weiteren wurden drei Kassam-Raketen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den westlichen Negev abgefeuert. Sie landeten im Kreis Sadot Negev.

(Israelisches Außenministerium, 07.10.07)